Warum ich mich für diese Ausbildung entschieden habe:

 

Als wichtiges Kriterium für meine Berufswahl würde ich technische Begeisterung nennen. Nicht nur das „gerne am PC sitzen“,
sondern viel mehr ein Interesse daran, die vorgänge im Gerät nachvollziehen zu können.
Strom war schon immer ein fesselndes Thema für mich, sei es früher, bei der Modelleisenbahn meines Großvaters oder später bei defekten Haushaltsgeräten,
die ich versucht habe zu reparieren, bis hin zum Bau des ersten eigenen Computers. Da ich zunächst ein Informatikstudium angefangen hatte,
dies jedoch nicht die richtige Wahl für mich war, da es zu theoretisch und zu trocken war, suchte ich mir eine Berufsausbildung.
Kurz nach meiner Bewerbung bekam ich eine Einladung zum Einstellungstest und -gespräch bei der WTD71.
Dort bekam ich auch Gelegenheit die anderen Azubis über ihre Ausbildung zu befragen und mir eine Meinung zu bilden.
Wenige Wochen nach dem Einstellungsgespräch bekam ich die Zusage, für den Ausbildungsplatz bei der WTD71 zum Elektroniker für Geräte und Systeme.

Nils

Foto: ABW-Eckernförde

Aktuell bin ich im 2. Ausbildungsjahr und kann nur positives von der Ausbildung berichten. Im 1. Ausbildungsjahr werden die Grundlagen vermittelt, z.b. Lampenschaltungen und einfachen Schaltungen auf Loch- und Streifenrasterplatinen. Auf sauberes und sorgfältiges Arbeiten wird viel Wert gelegt. Ebenfalls bekommen wir eine Metallausbildung, damit bin ich in der Lage Gehäuse herzustellen, Platinen feilen zu können und Löcher zu bohren. Gegen Ende des 1. Ausbildungsjahres haben wir gelernt, Platinenlayouts selber zu entwerfen und sie auf Leiterplatten zu ätzen. Es wird besonders auf Sicherheit geachtet es gibt zu jedem Thema der Ausbildung Sicherheitsunterweisungen. Die Ausbilder/innen sind freundlich und stehe immer mit Rat und Tat zur Hilfe.

Außerdem besteht die Möglichkeit mit Minensuchern oder einem U-Boot-Geschwader eine Patenschaft einzugehen, um sich über die weiteren Karrieremöglichkeiten bei der Bundeswehr zu informieren. Dazu gehören z.B.: die Besichtigung eines U-Bootes oder eines Flottendienstbootes, wofür man auch von der Arbeit freigestellt wird.
Die Ausbildung bietet geregelte Arbeitszeiten, genügend Urlaubstage und eine Vergütung, die ausreichen um sich eine kleine Wohnung zu nehmen, sollte man nicht mehr bei den Eltern wohnen. Ferner kann man in der Kantine des Stützpunktes für ein geringes Entgelt zu Mittag essen und umsonst im Betreuungszentrum Wäsche waschen, was ich regelmäßig in Anspruch nehme.

Nils